{"id":1931,"date":"2006-08-01T12:00:47","date_gmt":"2006-08-01T10:00:47","guid":{"rendered":"http:\/\/liqua.net\/liq\/?p=1931"},"modified":"2023-01-19T11:30:36","modified_gmt":"2023-01-19T09:30:36","slug":"konfliktloesung-und-gewaltpraevention-in-schulen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/liqua.net\/liq\/konfliktloesung-und-gewaltpraevention-in-schulen\/","title":{"rendered":"Konfliktl\u00f6sung und Gewaltpr\u00e4vention in Schulen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Laufzeit: 08\/2006 &#8211; 05\/2007<br \/>\n<\/strong><strong>Auftraggeber: Kinder- und Jugendanwaltschaft O\u00d6. beim Amt der O\u00d6. Landesregierung (KIJA O\u00d6)<\/strong><\/p>\n<p>Gewalt in Zusammenhang mit Kindern und Jugendlichen ist in den letzten Jahren verst\u00e4rkt in das \u00f6ffentliche Bewusstsein ger\u00fcckt. Der Institution Schule wird dabei als Ort der Wissensvermittlung und -aneignung ein besonderer Stellenwert zuteil. Die Schulzeit gilt aus entwicklungspsychologischer Per\u00adspektive \u00fcberdies als bedeutend zum Erlernen sozialer Normen und Grundregeln auf unterschiedli\u00adchen Ebenen schulischen Alltags (Schule, Klasse, Individuum).<\/p>\n<p>Mit der Entwicklung des Gewaltpr\u00e4ventionsprogramms &#8222;Konfliktl\u00f6sung und Gewaltpr\u00e4vention in Schulen&#8220; im Herbst 2004 und der Implementierung im November 2004 blicken die Kinder- und Jugendanwaltschaft O\u00d6. und das Trainerteam auf eine eineinhalbj\u00e4hrige Laufzeit zur\u00fcck.<br \/>\nInsgesamt wurden Ober\u00f6sterreichweit rund 1.000 Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Schul\u00adstufen und -typen zwischen acht und 18 Jahren (rund 50 Klassen) in zwei Workshop-Varianten (Impuls-Workshops mit je rund vier Einheiten, Intensiv-Workshops an drei Halbtagen zu je 12 Ein\u00adheiten) mit Konfliktbearbeitungsstrategien in Klein- und Plenargruppen vertraut gemacht. Unter\u00adst\u00fctzung finden diese Aktivit\u00e4ten durch realisierte Fortbildungen f\u00fcr P\u00e4dagogInnen.<\/p>\n<p>Die begleitende Evaluation des Programms soll zur weiteren Qualit\u00e4tssicherung dienen, ist ziel-, hand\u00adlungs- und wirkungsorientiert ausgerichtet und entspricht den zentralen Standards der Evaluation. Im Mittelpunkt steht die Erhebung, Analyse und Interpretation der Wirksam\u00adkeit des Angebotes. Die Ein\u00adbeziehung unterschiedlicher Perspektiven (Sch\u00fclerInnen, P\u00e4dagogInnen, Erziehungsberechtigte) so\u00adwie bezirks-, schul- und klassenbezogene Spezifika, Bed\u00fcrfnisse und Besonderheiten (Schulstufen und -typen, geografische Lage, zeitlicher Abstand zur Teilnahme) stellen \u00fcberdies zentrale Momente dar. Mittels quantitativer und qualitativer Methoden (Fragebogener\u00adhebungen und Interviews) werden an ausge\u00adw\u00e4hlten Klassen zentrale Themen-, Handlungs- und Problemfelder vertiefend in den Forschungspro\u00adzess integriert.<\/p>\n<p>Das methodische Konzept der vorliegenden Studie zielte darauf ab, Antworten auf folgende Forschungsfragen zu finden:<\/p>\n<ul>\n<li>Wie wird die Durchf\u00fchrung des Workshops &#8222;Gewaltpr\u00e4vention und gewaltfreie Konfliktl\u00f6sung&#8220; erlebt und bewertet? Welche Gr\u00fcnde zur Teilnahme existieren? Besteht Bereitschaft f\u00fcr das Angebot einen finanziellen Beitrag zu leisten? Falls ja, auf welcher Ebene und in welcher H\u00f6he? Wie k\u00f6nnen die Akzeptanz und Inanspruchnahme erh\u00f6ht und verbessert werden? Wie wird die Nachfrage bzw. der Bedarf auf Bezirksebene beurteilt? Wie k\u00f6nnen unterschiedliche Erwartungshaltungen und Zielsetzungen charakterisiert werden? Existieren Spannungs- und Problemfelder in der Umsetzung und wie wird diesen begegnet?<\/li>\n<li>Wie kann die Wahrnehmung von Gewalt und Konflikten an Schulen beurteilt werden? Wie kann das individuelle Konfliktverhalten definiert werden? Existieren Lerneffekte?<\/li>\n<li>Sind individuelle Verhaltens\u00e4nderungen u. a. hinsichtlich der &#8222;Streitkultur&#8220; merk- und feststellbar? K\u00f6nnen Konflikte gewaltfrei und selbstverantwortlich mit und ohne der Hilfe von Dritten gel\u00f6st werden? Kann Gewalt verhindert werden? Inwiefern k\u00f6nnen diese Qualifikationen auch au\u00dferhalb der Schulen verwertet und eingesetzt werden? Wird das Gewaltpr\u00e4ventionsprogramm als schulexternes und als weisungsfreies Angebot wahrgenommen?<\/li>\n<li>Sind quantitative und qualitative Ver\u00e4nderungen festzustellen? Falls ja, in welchen Bereichen und von welchen Personengruppen? Ist eine l\u00e4ngerfristige Einbindung des Pr\u00e4ventionsangebotes auf schulischer Ebene feststellbar? Falls ja, in welcher Form? Welche zentralen Themen-, Handlungs- und Problemfelder in der Implementierung und Realisierung von Gewaltpr\u00e4ventionsprogrammen k\u00f6nnen identifiziert werden? Existieren vergleichbare und innovative Projekte und Konzepte? Wie k\u00f6nnen diese zur nachhaltigen Qualit\u00e4tsentwicklung und -sicherung aufbereitet werden?<\/li>\n<\/ul>\n<a class=\"fullscreen-mode\" href=\"https:\/\/liqua.net\/liq\/themencode-pdf-viewer-sc\/?tnc_pvfw=ZmlsZT1odHRwczovL2xpcXVhLm5ldC9saXEvd3AtY29udGVudC91cGxvYWRzL0dFUF9HZXdhbHRwcmFldmVudGlvbl91bmRfZ2V3YWx0ZnJlaWVfS29uZmxpa3Rsb2VzdW5nX2FuX1NjaHVsZW5fVGVpbF9BX1N0dWRpZV9LdXJ6ZmFzc3VuZy5wZGYmc2V0dGluZ3M9MTExMTEwMDExMTExMTExMTEwMCZsYW5nPWVu#page=&zoom=auto&pagemode=\" target=\"_blank\">Fullscreen Mode<\/a><br><iframe class=\"pvfw-pdf-viewer-frame\" width=\"640\" height=\"900\" src=\"https:\/\/liqua.net\/liq\/themencode-pdf-viewer-sc\/?tnc_pvfw=ZmlsZT1odHRwczovL2xpcXVhLm5ldC9saXEvd3AtY29udGVudC91cGxvYWRzL0dFUF9HZXdhbHRwcmFldmVudGlvbl91bmRfZ2V3YWx0ZnJlaWVfS29uZmxpa3Rsb2VzdW5nX2FuX1NjaHVsZW5fVGVpbF9BX1N0dWRpZV9LdXJ6ZmFzc3VuZy5wZGYmc2V0dGluZ3M9MTExMTEwMDExMTExMTExMTEwMCZsYW5nPWVu#page=&zoom=auto&pagemode=\" title=\"\"><\/iframe>\n<\/p>\n<a class=\"fullscreen-mode\" href=\"https:\/\/liqua.net\/liq\/themencode-pdf-viewer-sc\/?tnc_pvfw=ZmlsZT1odHRwczovL2xpcXVhLm5ldC9saXEvd3AtY29udGVudC91cGxvYWRzL0dFUF9HZXdhbHRwcmFldmVudGlvbl91bmRfZ2V3YWx0ZnJlaWVfS29uZmxpa3Rsb2VzdW5nX2FuX1NjaHVsZW5fVGVpbF9BX1N0dWRpZV9MYW5nZmFzc3VuZy5wZGYmc2V0dGluZ3M9MTExMTEwMDExMTExMTExMTEwMCZsYW5nPWVu#page=&zoom=auto&pagemode=\" target=\"_blank\">Fullscreen Mode<\/a><br><iframe class=\"pvfw-pdf-viewer-frame\" width=\"640\" height=\"900\" src=\"https:\/\/liqua.net\/liq\/themencode-pdf-viewer-sc\/?tnc_pvfw=ZmlsZT1odHRwczovL2xpcXVhLm5ldC9saXEvd3AtY29udGVudC91cGxvYWRzL0dFUF9HZXdhbHRwcmFldmVudGlvbl91bmRfZ2V3YWx0ZnJlaWVfS29uZmxpa3Rsb2VzdW5nX2FuX1NjaHVsZW5fVGVpbF9BX1N0dWRpZV9MYW5nZmFzc3VuZy5wZGYmc2V0dGluZ3M9MTExMTEwMDExMTExMTExMTEwMCZsYW5nPWVu#page=&zoom=auto&pagemode=\" title=\"\"><\/iframe><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Laufzeit: 08\/2006 &#8211; 05\/2007 Auftraggeber: Kinder- und Jugendanwaltschaft O\u00d6. beim Amt der O\u00d6. 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