{"id":1906,"date":"2007-05-01T12:00:49","date_gmt":"2007-05-01T10:00:49","guid":{"rendered":"http:\/\/liqua.net\/liq\/?p=1906"},"modified":"2023-01-19T11:31:58","modified_gmt":"2023-01-19T09:31:58","slug":"eventmobilitaet-linz-2009","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/liqua.net\/liq\/eventmobilitaet-linz-2009\/","title":{"rendered":"Eventmobilit\u00e4t Linz 2009"},"content":{"rendered":"<p><strong>Laufzeit: 05\/2007 &#8211; 04\/2008<br \/>\n<\/strong><strong>Auftraggeber: Stadtplanung Linz<\/strong><\/p>\n<p>Zusammen mit Vilnius wird Linz im Jahr 2009 Europ\u00e4ische Kulturhauptstadt werden. Derartige Gro\u00dfveranstaltungen haben sich in den letzten Jahrzehnten zu einem wichtigen Teilbereich des Freizeit- und Tourismusgeschehens entwickelt. Insbesondere durch die (\u00fcber)regionale Anziehungskraft und Bedeutung muss mit einer stark erh\u00f6hten Reiseintensit\u00e4t und -h\u00e4ufigkeit gerechnet werden, die wiederum mit erheblichen Verkehrs- und Umweltbelastungen verbunden ist. Auch durch die zunehmende dezentrale Ausrichtung vergleichbarer Kultur-, Event- und Massenveranstaltungen, die Ver\u00e4nderung und Differenzierung des Mobilit\u00e4tsverhaltens durch die Pluralisierung der Lebensstile oder die zunehmende Freizeit- und Erlebnisorientierung stellt die Freizeit- und Eventmobilit\u00e4t f\u00fcr das Umland aber auch f\u00fcr die St\u00e4dte selbst eine neue Risikogr\u00f6\u00dfe dar (Fl\u00e4cheninanspruchnahme, Ressourcenverbrauch, L\u00e4rm, Schadstoffe, &#8230;).<\/p>\n<p>Die meisten Freizeit- und Eventmobilit\u00e4tswege werden mit dem eigenen Auto zur\u00fcckgelegt, denn f\u00fcr die Mehrheit der Reisenden bietet kein anderes Verkehrsmittel soviel Individualit\u00e4t, Spontaneit\u00e4t und Komfort in Verbindung mit der M\u00f6glichkeit direkt und ohne Umstieg zum Ziel zu gelangen. Interessante Alternativen zur An- und Abreise sind in den meisten F\u00e4llen nicht vorhanden bzw. zu wenig bekannt.<\/p>\n<p>Die zu erwartende Vermehrung der freizeit- und kulturbezogenen Veranstaltungen, Events und Festivals im Kulturhauptstadtjahr 2009 und der damit verbunden Anstieg der Reiseweiten und Freizeitwege stellen verschiedenste AkteurInnen in Linz vor neue Herausforderungen. Die annehmbaren verkehrs- und publikumsintensiven Veranstaltungen und Einrichtungen bieten in diesem Zusammenhang allerdings gute Ansatzpunkte f\u00fcr eine Verlagerung des BesucherInnenverkehrs auf \u00f6ffentliche Verkehrsmittel. Hierf\u00fcr ist ein gut durchdachtes Eventmobilit\u00e4tskonzept mit intelligenten Anreizsystemen unbedingte Voraussetzung. Dieses Konzept sollte dabei einerseits einer nachhaltigen, effizienten und umweltfreundlichen Verkehrsplanung f\u00fcr den Event gerecht werden, andererseits Ma\u00dfnahmen beinhalten, die bereits die An- und Abreise zu einem Teil des Events werden lassen.<\/p>\n<p>Den Gegenstand der Forschungsarbeit stellt eine zu erstellende Studie dar, welche als Grundlage f\u00fcr ein daran anschlie\u00dfendes Eventmobilit\u00e4tskonzept f\u00fcr Linz dienen soll. Das zentrale Ziel des Konzepts liegt dabei in der Findung von Strategien (Handlungskonzept, Ma\u00dfnahmenpakete, Wirkungsanalysen, &#8230;) zur attraktiven, umwelt- und sozialvertr\u00e4glichen Verkehrsgestaltung f\u00fcr den &#8222;Event&#8220; &#8222;Europ\u00e4ische Kulturhauptstadt 2009&#8220;. Die Studie soll hierf\u00fcr Ansatzpunkte liefern und L\u00f6sungsoptionen f\u00fcr folgende Fragestellungen aufzeigen:<\/p>\n<ul>\n<li>Wie k\u00f6nnen sowohl BesucherInnen als auch EinwohnerInnen zu einem m\u00f6glichst weitgehenden Verzicht auf den motorisierten Individualverkehr bewegt werden?<\/li>\n<li>Wie k\u00f6nnen die vorhandenen Verkehrsangebote m\u00f6glichst umweltfreundlich gestaltet werden? Welche \u00f6kologischen Belastungen durch den Verkehr k\u00f6nnen minimiert werden?<\/li>\n<li>Welche zielgruppenspezifischen Alternativen zur An- und Abreise lassen sich in Gemeinschaftsverkehrsmitteln finden und wie m\u00fcssen die Angebote ausgestaltet sein?<\/li>\n<li>Wie lassen sich Event und Eventmobilit\u00e4t in diesem Zusammenhang zu einer attraktiven Reisekette verbinden? Wie k\u00f6nnen An- und Abreise mit Bahn, Bus, Rad und auf dem Wasserweg so gestaltet werden, dass der Erholungs- und Erlebniswert des Events erh\u00f6ht wird?<\/li>\n<li>F\u00fcr welche Zielgruppen m\u00fcssen spezifische L\u00f6sungen entwickelt werden, um ihnen die Teilnahme am Eventmobilit\u00e4t zu erm\u00f6glichen (z. B. Menschen mit Behinderungen, sozial benachteiligte Personen, &#8230;)?<\/li>\n<li>Welche lokalen AkteurInnen m\u00fcssen in welcher Art und Weise aktiviert werden, um ein erfolgreiches Konzept zu gew\u00e4hrleisten (VeranstalterInnen, Polizei, Politik, Beh\u00f6rden, Medien, \u00d6PNV, SponsorInnen, Fernverkehrsunternehmen, Reiseb\u00fcros, Aussteller, Tourismusverb\u00e4nde, &#8230;)?<\/li>\n<li>Mit welchen anderen bestehenden oder in Entwicklung befindlichen Konzepten muss bzw. kann das Eventmobilit\u00e4tskonzept 2009 verbunden werden (z. B. regionale Verkehrskonzepte, spezielle Projekte wie mobile Leitsysteme f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4ngerInnen unter Einsatz neuer Medien, &#8230;)?<\/li>\n<li>Welche kommunikativen und informativen Ma\u00dfnahmen k\u00f6nnen gesetzt werden, um die unterschiedlichen Zielgruppen und deren Mobilit\u00e4tsverhalten zu beeinflussen?<\/li>\n<li>Wie und nach welchen Kriterien k\u00f6nnen &#8222;Events&#8220; bzw. verkehrs- und publikumsintensive Veranstaltungen klassifiziert werden?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Besonderer Wert wird bei der Erstellung der Studie darauf gelegt, dass ein modulares und zielgruppendifferenziertes und -orientiertes Konzept aus den Erkenntnissen erarbeitet werden kann. Damit soll gew\u00e4hrleistet werden, dass das Eventmobilit\u00e4tskonzept nicht nur im Rahmen der Europ\u00e4ischen Kulturhauptstadt 2009 zur Anwendung gelangen kann, sondern &#8211; zumindest teilweise &#8211; auch f\u00fcr andere Gro\u00dfveranstaltungen in Linz.<\/p>\n<a class=\"fullscreen-mode\" href=\"https:\/\/liqua.net\/liq\/themencode-pdf-viewer-sc\/?tnc_pvfw=ZmlsZT1odHRwczovL2xpcXVhLm5ldC9saXEvd3AtY29udGVudC91cGxvYWRzL0VWTV9FdmVudG1vYmlsaXRhZXRfTGluejA5X0t1cnpmYXNzdW5nLnBkZiZzZXR0aW5ncz0xMTExMTAwMTExMTExMTExMTAwJmxhbmc9ZW4=#page=&zoom=auto&pagemode=\" target=\"_blank\">Fullscreen Mode<\/a><br><iframe class=\"pvfw-pdf-viewer-frame\" width=\"640\" height=\"900\" src=\"https:\/\/liqua.net\/liq\/themencode-pdf-viewer-sc\/?tnc_pvfw=ZmlsZT1odHRwczovL2xpcXVhLm5ldC9saXEvd3AtY29udGVudC91cGxvYWRzL0VWTV9FdmVudG1vYmlsaXRhZXRfTGluejA5X0t1cnpmYXNzdW5nLnBkZiZzZXR0aW5ncz0xMTExMTAwMTExMTExMTExMTAwJmxhbmc9ZW4=#page=&zoom=auto&pagemode=\" title=\"\"><\/iframe>\n<\/p>\n<a class=\"fullscreen-mode\" href=\"https:\/\/liqua.net\/liq\/themencode-pdf-viewer-sc\/?tnc_pvfw=ZmlsZT1odHRwczovL2xpcXVhLm5ldC9saXEvd3AtY29udGVudC91cGxvYWRzL0VWTV9FdmVudG1vYmlsaXRhZXRfTGluejA5X0xhbmdmYXNzdW5nLnBkZiZzZXR0aW5ncz0xMTExMTAwMTExMTExMTExMTAwJmxhbmc9ZW4=#page=&zoom=auto&pagemode=\" target=\"_blank\">Fullscreen Mode<\/a><br><iframe class=\"pvfw-pdf-viewer-frame\" width=\"640\" height=\"900\" src=\"https:\/\/liqua.net\/liq\/themencode-pdf-viewer-sc\/?tnc_pvfw=ZmlsZT1odHRwczovL2xpcXVhLm5ldC9saXEvd3AtY29udGVudC91cGxvYWRzL0VWTV9FdmVudG1vYmlsaXRhZXRfTGluejA5X0xhbmdmYXNzdW5nLnBkZiZzZXR0aW5ncz0xMTExMTAwMTExMTExMTExMTAwJmxhbmc9ZW4=#page=&zoom=auto&pagemode=\" title=\"\"><\/iframe>\n<\/p>\n<a class=\"fullscreen-mode\" href=\"https:\/\/liqua.net\/liq\/themencode-pdf-viewer-sc\/?tnc_pvfw=ZmlsZT1odHRwczovL2xpcXVhLm5ldC9saXEvd3AtY29udGVudC91cGxvYWRzL0VWTV9FdmVudG1vYmlsaXRhZXRfTGluejA5X1ZvcnNjaGxhZWdlX2Z1ZXJfTWFzc25haG1lbi5wZGYmc2V0dGluZ3M9MTExMTEwMDExMTExMTExMTEwMCZsYW5nPWVu#page=&zoom=auto&pagemode=\" target=\"_blank\">Fullscreen Mode<\/a><br><iframe class=\"pvfw-pdf-viewer-frame\" width=\"640\" height=\"900\" src=\"https:\/\/liqua.net\/liq\/themencode-pdf-viewer-sc\/?tnc_pvfw=ZmlsZT1odHRwczovL2xpcXVhLm5ldC9saXEvd3AtY29udGVudC91cGxvYWRzL0VWTV9FdmVudG1vYmlsaXRhZXRfTGluejA5X1ZvcnNjaGxhZWdlX2Z1ZXJfTWFzc25haG1lbi5wZGYmc2V0dGluZ3M9MTExMTEwMDExMTExMTExMTEwMCZsYW5nPWVu#page=&zoom=auto&pagemode=\" title=\"\"><\/iframe>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Laufzeit: 05\/2007 &#8211; 04\/2008 Auftraggeber: Stadtplanung Linz Zusammen mit Vilnius wird Linz im Jahr 2009 Europ\u00e4ische Kulturhauptstadt werden. 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