Kulturentwicklungsplan für Gallneukirchen

Die oberösterreichische Stadtgemeinde Gallneukirchen hat sich dazu entschlossen, einen Kulturentwicklungsplan zu erstellen, der als tragfähige Grundlage für das künftige kulturpolitische Handeln dienen soll. Ziel soll die Erarbeitung von Leitlinien, Zielen und Maßnahmen für die künstlerische und kulturelle Arbeit in Gallneukirchen für die nächsten zehn Jahre sein.

Laufzeit: 05/2017 – 09/2018

Kooperationspartner: Thomas Kreiseder, Melanie Zach

Auftraggeber: Stadtgemeinde Gallneukirchen

Der methodische Zugang zielt darauf ab, Antworten auf folgende Fragen zu geben:

  • Wie hat sich das kulturelle Angebot in verschiedenen Bereichen in Gallneukirchen entwickelt? Wo liegen Stärken und Schwächen im bestehenden Angebot? Für welches kulturelle Angebot kann ein zukünftiger Bedarf identifiziert werden?
  • Welche neuen Strukturen und Einrichtungen sind in den letzten Jahren entstanden? Wie sind diese Strukturen und Einrichtungen miteinander vernetzt? Wo besteht Optimierungsbedarf?
  • Welche neuen Themen im Kunst- und Kulturfeld haben in Gallneukirchen in den letzten Jahren an Relevanz gewonnen? Welche Themen besitzen Zukunftspotenzial?
  • Welche Kräfteverhältnisse herrschen derzeit im Kunst- und Kulturfeld in Gallneukirchen? Inwieweit müssen Entwicklungen auf regionaler und überregionaler Ebene im neuen Kulturentwicklungsplan berücksichtigt werden (z. B. Kulturleitbild Land OÖ)?
  • Welche Vernetzungen und Kooperationen zwischen Kunst und Kultur auf der einen Seite und Bereichen wie Wirtschaft oder Bildung auf der anderen Seite sind zu verstärken (z.B. Kreativwirtschaft, Kulturelle Bildung, …)? Wo ergeben sich hier Synergieeffekte?
  • Welche kulturpolitischen Maßnahmen können gesetzt werden, um eine zukunftsfähige Weiterentwicklung des Kunst- und Kulturfeldes in Gallneukirchen zu gewährleisten?

Start des Gesamtprojekts ist im Mai 2017. Die Basis wird durch eine Grundlagenarbeit gelegt, auf die ab Oktober 2017 eine mehrmonatige Workshopphase folgt. Besonderer Wert wird auf partizipative Methoden gelegt, d. h. auf Methoden, durch welche möglichst viele relevante Einrichtungen und Personen im Kunst- und Kulturfeld aktiv eingebunden werden. Gemeinsam wird am Gallneukirchner Kulturentwicklungsplan gearbeitet, bestehend aus einem Leitbild, einem Katalog an Zielformulierungen und einem Maßnahmenvorschlagspaket mit Prioritätensetzung und Ressourcenschätzung.