Gesundheit inklusive

Das Kompetenznetzwerk KI-I beabsichtigt mit dem Projekt “Gesundheit Inklusive” eine Erprobung einer partizipativen Gesundheitsförderung in einem inklusiven Setting. Ziel ist es dabei, bestehende Methoden der betrieblichen Gesundheitsförderung für ein derartiges Setting zu adaptieren und anzuwenden, wobei gleichermaßen MitarbeiterInnen mit als auch ohne kognitiver Behinderung in das Setting miteinbezogen werden sollen.

Laufzeit: 02/2018 – 07/2020

Auftraggeber: Kompetenznetzwerk Informationstechnologie zur Förderung der Integration von Menschen mit Behinderungen (KI-I)

Das Setting sieht einen entsprechenden Testlauf am Kompetenznetzwerk KI-I, einem inklusiven Betrieb in Linz, in dem Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen am ersten Arbeitsmarkt zusammenarbeiten, und in drei ausgewählten Werkstätten des Evangelischen Diakoniewerks Gallneukirchen vor. Zielgruppe sind dabei alle MitarbeiterInnen bzw. betreuten Personen mit und ohne Beeinträchtigungen der beiden Organisationen (insgesamt 124 Personen), wobei auf die besonderen Bedürfnisse der Menschen mit kognitiver Behinderung besondere Rücksicht genommen werden soll.

In drei Phasen sollen dabei folgende Aktivitäten gesetzt werden:

  • Phase I (Planung und Entwicklung): Sichtung und Bewertung vorhandener Materialien und Instrumente der betrieblichen Gesundheitsförderung, Überprüfung der Parameter, Entwicklung neuer Instrumente und Überprüfung der Anpassungen und Neuentwicklungen.
  • Phase II (Inklusiver BGF-Prozess mit externer Begleitung): Ist-Analyse, Planung, Maßnahmen, projektinterne Evaluation und Dokumentation.
  • Phase III (Information und Öffentlichkeitsarbeit): Erstellung eines Handbuchs “Inklusiver BGFProzess”, Webseite und Vorträge.

Bei den angewandten Methoden soll besonderer Wert auf die Partizipation der MitarbeiterInnen gelegt werden.

Evaluationsgegenstand ist das Gesamtprojekt, d. h. die vorgesehene externe Evaluation soll alle drei Phasen umfassen. Ziel und Zweck ist es, die Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität des Projektes zu analysieren sowie Stärken und Verbesserungspotenziale aufzuzeigen. Dabei sollen verschiedene während des Projektes erstellte Ergebnisse (z. B. projektinterner Evaluationsbericht der Phase II Review-Ergebnisse zum Handbuch in Phase III) in die Evaluation miteinfließen. Ergebnisse der externen Evaluation sollen ihrerseits in das Projekt zurückfließen (z. B. Zwischenbericht in Phase II oder Endergebnisse in das Handbuch in Phase III). Die Evaluation soll aber auch in Form eines Berichts an den Fördergeber des Projekts, den Fonds Gesundes Österreich, übermittelt werden.