Planungsstudie zu Kreativhub

Mit dieser Planungsstudie wurden Best Practices von kreativwirtschaftlichen Verbünden im europäischen Raum recherchiert, analysiert und dargestellt.

Laufzeit: 02/2015 – 06/2015

Auftraggeber:
qujOchÖ

Ein Zusammenschluss aus mehreren Initiativen und Personen aus dem Linzer Kunst-, Kultur-, und Kreativbereich will einen kreativen Hub unter dem Namen Щ (sprich: schtsch) errichten. Das Щ umfasst Zugänge aus verschiedensten künstlerischen, wissenschaftlichen und kreativwirtschaftlichen Disziplinen wie Architektur, Grafik-Design, Interface-Design, Filmproduktion oder Kulturjournalismus. Angelehnt an das gleichnamige Stadtviertel in Akademgorodok, einem 1957 errichteten Stadtteil in Nowosibirsk (“Akademisches Städtchen”), sieht sich das Щ als ein interdisziplinär arbeitender Verbund an Menschen, die ihre Kreativität nutzen, um Besonderes zu erschaffen.

Mit Hilfe des FFG-Innovationsschecks hat LIquA Best Practices von kreativwirtschaftlichen Verbünden im europäischen Raum recherchiert, analysiert und dargestellt, die sich in einer ähnlichen Größe erfolgreich angesiedelt haben. Insbesondere bestand Interesse daran, welche räumlichen und atmosphärischen Rahmenbedingungen gegeben sind, wie die Organisationsstruktur dieser Verbünde aussieht (inkl. rechtlicher Regelungen), welche spezifischen Formate für Communitybuilding entwickelt wurden und wie der Außenauftritt gestaltet ist. Die Darstellung dieser Kreativhubs folgte einem gemeinsam festgelegten Schema, damit die Erkenntnisse möglichst einfach mit den konkreten Gegebenheiten des Щ abgeglichen werden können.